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Frauen spielen American Football
 
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Regeln
Frauen-Football wird in Deutschland mit wenigen Ausnahmen nach den deutschen Football-Regeln gespielt. Diese Regeln gelten auch für den Herren- und Jugend-Bereich. Die Ausnahmen beschränken sich auf kleine Änderungen. So besteht die Möglichkeit, die kleineren Jugendbälle zu verwenden. Außerdem wurde 1997 die Mercy-Rule wieder eingeführt. Sie dient zur Verkürzung der Spielzeit bei zu einseitigen Spielen (Ein Team führt mit mehr als 35 Punkten).

Die deutschen Football-Regeln basieren auf den NCAA-Regeln des Vorjahres. Teilweise werden die Regeln für den deutschen Bereich angepaßt. So sind Schraubstollen normalerweise in Deutschland verboten.

Oft wird behauptet, die Regeln des American Football seien zu kompliziert und nur die Amerikaner, die mit diesem Sport aufwachsen, könnten ihn verstehen. Daß dem nicht so ist und daß man dem Spielgeschehen beim Football, in Kenntnis einiger Grundregeln, genauso folgen kann, wie bei anderen Mannschaftssportarten, möchten wir hier beweisen.

In vier Spielabschnitten von je 12 Minuten Dauer stehen sich 11 Angreifer in der Offense und 11 Verteidiger in der Defense gegenüber. Der Ballbesitz ist im Gegensatz zu anderen Sportarten klar festgelegt. Solange die Angreifer es schaffen, in bis vier Versuchen mindestens 10 m Raum zu überbrücken, bleiben sie in Ballbesitz. Die Verteidiger versuchen jeden Meter Raumgewinn zu verhindern . Gelingt es der Offense, die gegnerische Verteidigung zu überwinden und die 10 m lange Zone am Ende des Spielfeldes mit dem Ball zu erreichen, erzielt sie einen Touchdown, der mit 6 Punkten belohnt wird. Danach hat sie die Möglichkeit, durch einen Zusatzversuch 1 Punkt (Kick durch die Torstangen) oder 2 Punkte (erneutes Erreichen der Endzone, genannt Conversion) zu erreichen.

Seitenwechsel ist nach jedem Viertel. Spieler können zwischen den Spielzüfgen Belieben ausgewechselt werden. Die Schiedsrichter (4-7 pro Spiel) zeigen Strafen durch das Werfen eines gelben Tuches an. Das Besondere der Strafen im American Football ist, daß nicht nur der Übeltäter, sondern die ganze Mannschaft bestraft wird. Für die verschiedenen Regelwidrigkeiten müssen 5 bis 15 m Raumverlust hingenommen werden. Der Hauptschiedsrichter (White Head) zeigt den Teams und Zuschauern per Handzeichen an, um welche Strafe es sich handelt.

Das Spiel beginnt mit dem Kick-Off (Anstoß). Die anstoßende Mannschaft schießt dem Gegner den Ball mit einem möglichst hohen und weitem Kick zu. Dieser fängt ihn und versucht, ihn möglichst weit zurückzutragen. Gelingt es dem Kick-Off-Team, den Ballträger zu Boden zu bringen, so hat die angreifende Mannschaft an dieser Stelle den 1. von 4 Versuchen. Die zurückzulegende Distanz wird von den "Yardmarkern", die durch eine 10 m lange Kette verbunden sind, angezeigt. Der Downmarker zeigt an, in welchem der 4 Versuche sich die Offense gerade befindet. Durch seine Position zeigt er auch an, bis zu welchem Punkt die Offense den Ball schon bewegt hat.

Vor dem Spielzug versammeln sich die Spieler im Huddle. Der Quarterback(Spielmacher) teilt der Mannschaft den nächsten Spielzug mit. Beim Football werden die Aktionen aller Mitspieler koordiniert. Durch den Spielzug weiß jeder Offense-Spieler, was er jetzt zu tun hat.

Ein Spielzug startet auf das Kommando des Quarterbacks, wenn der Center den Ball dem Quarterback übergibt. Dieser hat nun 2 Möglichkeiten, um mit seiner Offense die 10 m Raumgewinn zu erzielen.

1) Laufspiel

Beim Laufspiel übergibt der Quarterback entweder den Ball an einen hinter ihm stehenden Spieler (Running Back) oder er läuft selber. Die restlichen Spieler der Offense, die nicht im Ballbesitz sind, versuchen nun dem Ballträger den Weg frei zu blocken. Blocken ist das Wegschieben des Gegners mit Händen und Körper. Ein Festhalten des Gegners ist dabei nicht erlaubt. Der Raumgewinn beim Laufspiel liegt im Schnitt bei 3 m.

2) Paßspiel

Beim Paßspiel geht der Quarterback zuerst ein paar Schritte zurück. Ein Teil seiner Mitspieler versucht, ihn durch Blocken zu schützen, während die möglichen Paßempfänger sich frei laufen. Der Quarterback wirft ihnen dann den Ball zu. Der Raumgewinn beim Paßspiel ist zwar im Schnitt größer, aber es werden nicht alle Pässe gefangen. Außerdem besteht die Gefahr, daß die Verteidigung einen Ball abfangen kann (Interception) und somit das Angriffsrecht wechselt.

Die Defense versucht den Ballträger zu tackeln (den Spieler zu Boden zubringen) oder ihn aus dem Spielfeld zu stoßen. Die Defense darf beim Tackeln im Gegensatz zum Blocken ihre Hände auch zum Greifen und Festhalten benutzen. Spieler der Offense, die den Ball nicht haben, dürfen nur geblockt, nicht aber getackelt werden.

Der nächste Spielzug startet an dem Punkt, wo der Ballträger getackelt worden ist. Wenn die benötigten 10 m Raumgewinn nicht in den ersten 3 Versuchen erreicht werden, entscheidet man sich meisten für einen Punt. Hierbei wird der Ball aus der Hand soweit wie möglich nach vorne gekickt, damit die gegnerische Mannschaft mit ihren 4 Angriffsversuchen weiter hinten starten muß.

Die Regeln im deutschen Football entsprechen bis auf wenige Ausnahmen den College-Regeln der NCAA vom Vorjahr.

Touchdown - 6 Punkte

Dieser erfolgt entweder durch Tragen des Balles oder durch einen Paß in die gegnerische Endzone. Maßgebend ist der Besitz des Balles hinter der gegnerischen Touchdown-Linie.

Extra Point - 1 Punkt

Nach Erreichen eines Touchdowns hat die angreifende Mannschaft die Möglichkeit, einen Zusatzpunkt zu erzielen, indem sie den Ball durch die beiden Torstangen kickt. Der Spielzug beginnt an der 3-Meter-Linie.

Conversion - 2 Punkte

Wird der Ball nach einem Touchdown statt eines Kicks durch die Torstangen noch einmal in die Endzone getragen oder gepaßt, so erzielt die Mannschaft eine Conversion.

Field Goal - 3 Punkte

Die angreifende Mannschaft kickt den Ball zwischen die Torstangen. Ein Fieldgoal wird meistens dann versucht, wenn bei einem 4. Versuch die benötigte Distanz für einen Touchdown oder einen neuen 1. Versuch zu groß ist, die Torstangen aber in Reichweite sind.

Safety - 2 Punkte

Die einzige Möglichkeit, Punkte zu erzielen, ohne im Ballbesitz zu sein. Der Ballträger der angreifenden Mannschaft wird in seiner eigenen Endzone zu Boden gebracht. Die angreifende Mannschaft muß den anschließenden Kick-Off ausführen, so daß ausnahmsweise die punktende Mannschaft anschließend in Ballbesitz kommt.

Spieler der Offense


Quarterback
Der Spielmacher. Er bestimmt die Spielzüge, gibt das Startzeichen und ist in der Regel der Paßwerfer. Er kann den Ball aber auch weitergeben oder gelegentlich selbst mit dem Ball laufen. Normalerweise steht er direkt hinter dem Center. Er kann aber auch 3-4 m im Backfield stehen (Shotgun-Formation), um so mehr Zeit vor der heranstürmenden Defense zu haben.

Fullback
Er ist ein Empfänger für kurze Pässe. Vor allem ist er krafvoller Läufer, der meistens die Aufgabe hat, als Vorblocker die Defense-Line zu durchbrechen. Bei kurzen Distanzen wird er oft als Ballträger eingesetzt.

Halfback
ist normalerweise etwas kleiner und schneller als der Fullback. Er muß Pässe fangen, blocken und vor allem selber mit dem Ball laufen.

Wide Receiver
Je nach Aufstellung werden diese Spieler auch Split End, Flanker, Wingback oder H-Back genannt. Sie sind die schnellsten Paßempfänger in einer Mannschaft. Sie laufen die für den Spielzug festgelegten Routen und sollen den Ball fangen. Bei Laufspielzügen müßen sie ihren Gegenspieler blocken.

Tight End
Der Tight End ist größer und stärker als die anderen Receiver. Er muß als zusätzlicher Linespieler agieren können und Blockaufgaben übernehmen, aber auch schnell genug sein und gute Hände haben, um die Pässe fangen zu können. Die Seite der Offense Line, auf der sich der Tight End aufstellt, wird "Strong Side", die andere "Weak Side" genannt.

Offense Line
Die Offense Line sind die größten und stärksten Spieler der Offense. Da sie aber nie den Ball bekommen, werden sie meist nicht beachtet. Für den Ausgang des Spiels ist ihre Leistung aber wichtigsten. Die Aufgabe der Offense Line ist Beim Lauf- und Paßspiel unterschiedlich. Beim Laufspiel versucht die Offense Line ein Loch in die Defense-Line zu brechen, durch das der Ballträger laufen kann. Hierbei muß aggressiv nach vorne geblockt werden. Beim Paßspiel muß die Offense Line den Quarterback vor den heranstürmenden Defense-Spielern beschützen. Es wird versucht eine Pocket zu bilden, in der der Quarterback mindestens 4 Sekunden Zeit hat, einen freien Receiver zu finden.

Die Offense Line besteht aus Center, Guards und Tackles.

Center
Der Center steht in der Mitte der Offense Line. Beim Snap gibt er den Ball durch die Beine zum Quarterback weiter.

Guards
Die Guards stehen direkt neben dem Center. Sie sind die beweglichsten Linespieler, da sie bei Spielzügen über die Aussenseite oft pullen, d.h. vor dem Runningback herlaufen und die Gegner wegblocken.

Tackles
Die Tackles sind die äußersten Spieler der Offense Line. Ihnen kommt besonders beim Paßblock eine wichtige Aufgabe zu, da sie die Spieler im toten Winkel des Quarterbacks zu blocken haben

Spieler der Defense


Die Formation der Defense richtet sich nach der Formation und dem Spiel der Offense.

Meist werden die die Formationen nach der Anzahl der Line-Spieler und der Linebacker benannt.

Die 4-3 Formation hat 4 Line-Spieler und 3 Linebacker. Häufig sieht man auch die 4-4, 5-2 oder 6-2 Formationen. Je mehr Linespieler vorhanden sind, um so schwerer wird das Laufspiel für den Gegner gemacht. Die Lücken in der Paßverteidigung werden so aber größer.

Defense Line
Die Defense Line besteht aus den Defende Ends und den Defense Tackles. Sie stehen der Offense Line direkt gegenüber. Ihre Hauptaufgabe ist es, daß Laufspiel direkt an der "Line of Scrimmage" (Anspiellinie) zu stoppen. Beim Paßspiel sollen sie den Quarterback unter Druck setzen, damit dieser nicht in Ruhe werfen kann.

Defense Tackle
Die Tackles sind das Herzstück der Defense Line. Sie müssen groß und schnell genug sein, um sich meist gegen zwei Blocker durchsetzen zu können.

Defense Ends
Die Defense Ends sind die beiden äußeren Spieler der Defense Line. Sie haben zusätzlich die Aufgabe, den Spielzug der Offense in die Mitte zu treiben, wo mehr Defense Spieler stehen.

Linebacker
Die Linebacker sind die Allrounder in der Defense. Beim Laufspiel unterstützen sie die Defense Line und kommen aggressiv nach vorne. Beim Paßspiel sind sie für die Paßdeckung in der kurzen und mittleren Distanz zuständig. Sie müssen nicht nur sehr athletisch sein, sondern auch den Spielzug der Offense schnell lesen können und richtig reagieren. Gelegentlich brechen sie bei einem "Blitz" sofort durch die Offense Line und versuchen den Quarterback zu "sacken"

Defense Backfield
Das Defense Backfield ist für die Paßverteidigung zuständig. Die Spieler müssen schnell genug sein, um mit ihren Gegenspielern mithalten zu können. Sie müssen sehr sichere tackler sein, da sie oft mit ihrem Gegener alleine sind. Ein verpasster Tackle bedeutet dann oft einen Touchdown. Erst wenn klar ersichtlich ist, daß kein Paß geworfen wird, versuchen die Spieler des Defense Backfields ihre Teamkollegen bei der Laufverteidigung zu unterstützen. Die Paßverteidigung kann als Mann- oder Raumverteidigung erfolgen.

Cornerback
Bei der Manndeckung übernehmen die Cornerbacks die Wide Receiver. Bei der Raumdeckung sind sie für die kurzen Außenzonen zuständig.

Strong Safety
Der Strong Safety übernimmt bei der Manndeckung den Tight End des Gegners. Beim Snap steht er deshalb dichter am Ball als die anderen Defense Backs. Bei einem Lauf kann er schneller eingreifen und ist deshalb meist auch größer und stärker als seine Mitspieler im Backfield. Bei einer Raumdeckung wird der Strong Safety zurückgezogen und erhält die gleichen Aufgaben wie der Free Safety.

Free Safety
Der Free Safety ist meistens der freie Mann im Defense Backfield. Bei der Manndeckung hat er keinen direkten Gegenspieler. Er kann dort aushelfen, wo Not am Mann ist. Bei der Raumdeckung ist er zusammen mit dem anderen Safety für die tiefen Zonen verantwortlich.
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